Sex (1)Erektionsstörung (1)Beziehungsproblem (1)Blut (1)Hodensack (1)Hoden (1)Vasektomie (1)Erlebniss (1)
Von klein auf wird uns beigebracht Jungs sind anders als Mädchen. Eltern versuchen ihre Kleinen nicht nur geschlechtsspezifisch anzuziehen (typisches rosa-blau-Syndrom), sondern sie auch entsprechend zu erziehen. Mädchen sollen still und zurückhaltend und wenn möglich auch sehr liebreizend sein. Jungs sollen ihre kämpferische Natur schon früh ausleben und wenn sie das erste Mal im Stehen das Urinal benutzen wird Papa vor Stolz fast platzen. Wer dreckig nach dem Spielen heim kommt wird je nach Geschlecht gelobt oder getadelt. Dergleichen Unterschiede gibt es viele. So ist es nicht verwunderlich, dass sich dieses Schema bereits früh in unsere Köpfe brennt und wir uns, je älter wir werden in das Klischee einfügen, welches für uns vorgesehen war.
Was ist es aber, das Männer und Frauen voneinander unterscheidet? Intuitive Antwort der meisten: Das dritte Standbein macht den Unterschied.
Um dies etwas besser zu verstehen durchleuchten wir einmal die Evolution der Manneskraft.
Unsere Kultur hält verschiedene Geschichten für uns bereit, welche die Entstehung des Seins erklären. Eine eher vernachlässigte ist die folgende.
Es war einmal ein Manne namens Adam. Diesem zur Seite gestellt wurde vom Schöpfer ein gleichgeformtes Weibsbild. Sie trug den Namen Lilith und war mit ihm verheiratet. Adam, der getreu dem Abbild des Schöpfers gern das Sagen hatte, ergötzte sich am Untenliegen der Lilith beim Geschlechtsakt. Lilith war dies mit der Zeit jedoch überdrüssig und sie forderte Gleichstellung und somit auch Stellungswechsel. Adam allerdings in seinem Stolze gekränkt gab dem nicht nach und so verließ ihn seine Frau. Eine Suche nach ihr blieb erfolglos und so klagte er dem Schöpfer sein Leid. Daraufhin zeigte dieser Erbarmen und schuf ihm eine zweite Frau, jedoch aus Adams Rippe, einem unbedeutenden Körperteil, auf dass die Neue - mit Namen Eva - unterwürfig sein solle.
Der Penis begann also schon früh die Geschicke seines Trägers leiten zu wollen und noch heute sagt man ihm nach in Sachen Denkvermögen die Fäden zu ziehen.
Aber dies ist wohl eine eher garstig abgeleitete Moral dieser Geschichte. Um es wohlwollender zu formulieren darf man sagen, jener gibt ihm die Kraft und den Willen Großes zu schaffen und theoretisch alles zu erreichen.
Der nicht religiöse Ansatz ist ähnlich gerichtet. Der Mann: ein Jäger und Sammler, die Frau: kümmerte sich um Heim, Herd und Kind. Mammuts erlegten nur die Starken, Kräftigen und Jene die sich durchsetzen konnten, mutig waren und sich gegen andere wehrhaft zeigten.
Die heutige emanzipierte Welt erklärt uns mittlerweile, dass Frauen, die sich allein um Haus und Kind kümmern, zwangsläufig unterwürfig sein müssen, denn zu einer Partnerschaft gehört nach heutigem Maßstab, dass beide einer geregelten Arbeit nachgehen und sich gemeinschaftlich um Hausarbeit und Kinder kümmern. Trotz aller emanzipierten Vorgaben richtet sich am Ende jedes harmonische Paar so ein, dass beide zufrieden sind. Den Grundstein für unser geschlechtsspezifisches Denken legten jedoch Adam und Eva, respektive unsere Vorfahren im Lendenschurz.
Möchte man das Wesen und Sein des Mannes auf etwas Greifbares reduzieren, auf etwas, das man im Ernstfall immer wieder als Schuldigen heran ziehen kann, so müsste man sich auf sein bestes Stück konzentrieren. Mit ihm steht und fällt - oft im wahrsten Sinne - alles. Kann ein Mann nicht seinen Mann stehen verliert er Beruf, Beziehung und sein soziales Umfeld. So war es damals und so ist es noch heute.
Als Mann trägt man demnach zugleich Gnade und Bürde, denn allzu leicht verleitet der Gedanke an Befriedigung, etwa beim Anblick wohlgeformter Frauenkörper, dazu das Regieren der Welt beiseite zu schieben oder sich gar bei wichtigen Entscheidungen beeinflussen zu lassen.
Ob man sich als Mann diesem Teufelskreis wirklich entziehen kann oder will bleibt zu bezweifeln, denn es wird seit Jahrhunderten ein regelrechter Kult betrieben, der annehmen lässt, dass Männer ihr bestes Stück mit größtmöglichem Stolz tragen und zuweilen auch in Vertretung teurer Statussymbole zur Schau stellen.
Heutzutage definiert sich ein Mann allerdings nicht allein über seine primären Geschlechtsmerkmale. Berufliches Fortkommen, gesellschaftlicher Status und eine harmonische Beziehung haben einen weitaus größeren Stellenwert eingenommen. Die leisen Zwischentöne beim Erreichen verschiedener Ziele zeugen jedoch noch immer von der immensen Wichtigkeit der selbsternannten Manneskraft. Mammuts mögen mittlerweile ausgestorben sein, doch im übertragenen Sinne gibt es auch heute noch Mammuts die es zu erlegen gilt und Männer bringen evolutionsbedingt die besten Voraussetzungen mit, dass diese Jagd am Ende erfolgreich sein wird.
Man muss nicht der religiösen Schöpfung folgen um zu erkennen, dass die Zeit uns gelehrt hat, mit Mut und Kraft ist jeder Weg zu schaffen. Hier sind Männer ideale Vorreiter und es bleibt abzuwarten wie sich die Welt weiter entwickelt mit der aufkommenden Entwicklung der Frauen. Ideale Wunschvorstellung: Männer und Frauen kämpfen harmonisch und konstruktiv Seit an Seit für eine schönere, bessere Welt. – Träumen dürfen wir!
Was ist es aber, das Männer und Frauen voneinander unterscheidet? Intuitive Antwort der meisten: Das dritte Standbein macht den Unterschied.
Um dies etwas besser zu verstehen durchleuchten wir einmal die Evolution der Manneskraft.
Unsere Kultur hält verschiedene Geschichten für uns bereit, welche die Entstehung des Seins erklären. Eine eher vernachlässigte ist die folgende.
Es war einmal ein Manne namens Adam. Diesem zur Seite gestellt wurde vom Schöpfer ein gleichgeformtes Weibsbild. Sie trug den Namen Lilith und war mit ihm verheiratet. Adam, der getreu dem Abbild des Schöpfers gern das Sagen hatte, ergötzte sich am Untenliegen der Lilith beim Geschlechtsakt. Lilith war dies mit der Zeit jedoch überdrüssig und sie forderte Gleichstellung und somit auch Stellungswechsel. Adam allerdings in seinem Stolze gekränkt gab dem nicht nach und so verließ ihn seine Frau. Eine Suche nach ihr blieb erfolglos und so klagte er dem Schöpfer sein Leid. Daraufhin zeigte dieser Erbarmen und schuf ihm eine zweite Frau, jedoch aus Adams Rippe, einem unbedeutenden Körperteil, auf dass die Neue - mit Namen Eva - unterwürfig sein solle.
Der Penis begann also schon früh die Geschicke seines Trägers leiten zu wollen und noch heute sagt man ihm nach in Sachen Denkvermögen die Fäden zu ziehen.
Aber dies ist wohl eine eher garstig abgeleitete Moral dieser Geschichte. Um es wohlwollender zu formulieren darf man sagen, jener gibt ihm die Kraft und den Willen Großes zu schaffen und theoretisch alles zu erreichen.
Der nicht religiöse Ansatz ist ähnlich gerichtet. Der Mann: ein Jäger und Sammler, die Frau: kümmerte sich um Heim, Herd und Kind. Mammuts erlegten nur die Starken, Kräftigen und Jene die sich durchsetzen konnten, mutig waren und sich gegen andere wehrhaft zeigten.
Die heutige emanzipierte Welt erklärt uns mittlerweile, dass Frauen, die sich allein um Haus und Kind kümmern, zwangsläufig unterwürfig sein müssen, denn zu einer Partnerschaft gehört nach heutigem Maßstab, dass beide einer geregelten Arbeit nachgehen und sich gemeinschaftlich um Hausarbeit und Kinder kümmern. Trotz aller emanzipierten Vorgaben richtet sich am Ende jedes harmonische Paar so ein, dass beide zufrieden sind. Den Grundstein für unser geschlechtsspezifisches Denken legten jedoch Adam und Eva, respektive unsere Vorfahren im Lendenschurz.
Möchte man das Wesen und Sein des Mannes auf etwas Greifbares reduzieren, auf etwas, das man im Ernstfall immer wieder als Schuldigen heran ziehen kann, so müsste man sich auf sein bestes Stück konzentrieren. Mit ihm steht und fällt - oft im wahrsten Sinne - alles. Kann ein Mann nicht seinen Mann stehen verliert er Beruf, Beziehung und sein soziales Umfeld. So war es damals und so ist es noch heute.
Als Mann trägt man demnach zugleich Gnade und Bürde, denn allzu leicht verleitet der Gedanke an Befriedigung, etwa beim Anblick wohlgeformter Frauenkörper, dazu das Regieren der Welt beiseite zu schieben oder sich gar bei wichtigen Entscheidungen beeinflussen zu lassen.
Ob man sich als Mann diesem Teufelskreis wirklich entziehen kann oder will bleibt zu bezweifeln, denn es wird seit Jahrhunderten ein regelrechter Kult betrieben, der annehmen lässt, dass Männer ihr bestes Stück mit größtmöglichem Stolz tragen und zuweilen auch in Vertretung teurer Statussymbole zur Schau stellen.
Heutzutage definiert sich ein Mann allerdings nicht allein über seine primären Geschlechtsmerkmale. Berufliches Fortkommen, gesellschaftlicher Status und eine harmonische Beziehung haben einen weitaus größeren Stellenwert eingenommen. Die leisen Zwischentöne beim Erreichen verschiedener Ziele zeugen jedoch noch immer von der immensen Wichtigkeit der selbsternannten Manneskraft. Mammuts mögen mittlerweile ausgestorben sein, doch im übertragenen Sinne gibt es auch heute noch Mammuts die es zu erlegen gilt und Männer bringen evolutionsbedingt die besten Voraussetzungen mit, dass diese Jagd am Ende erfolgreich sein wird.
Man muss nicht der religiösen Schöpfung folgen um zu erkennen, dass die Zeit uns gelehrt hat, mit Mut und Kraft ist jeder Weg zu schaffen. Hier sind Männer ideale Vorreiter und es bleibt abzuwarten wie sich die Welt weiter entwickelt mit der aufkommenden Entwicklung der Frauen. Ideale Wunschvorstellung: Männer und Frauen kämpfen harmonisch und konstruktiv Seit an Seit für eine schönere, bessere Welt. – Träumen dürfen wir!

