
Viagra (Sildenafil)

| Wirkstoff: | Sildenafil | |
| Einnahmezeitpunkt: | 60 Minuten vor Gebrauch | |
| Wirkungsdauer: | ca. 5 Stunden | |
| Negativer Einfluss: | Grapefruit Mahlzeiten | |
| Höchste Konzentration: | nach ca. 120 Minuten | |
| Halbierung der Wirkung: | nach ca. 3 Stunden | |
| Nebenwirkungen (unter 10%): | Rhinitis Dyspepsie visuelle Wahrnehmungen Schwindel verstopfte Nase Herzklopfen Priapismus Rücken- und Muskelschmerzen | |
| Nebenwirkungen (über 10%): | Kopfschmerzen Flush |
Viagra von Pfizer
Den Namen Viagra kennt jeder. Gerüchte zur Namensgebung gibt es viele, jedoch kaum einer weiß, dass der eigentliche weltweit anerkannte Name des Arzneimittelwirkstoffes, vergeben von der Weltgesundheitsorganisation, Sildenafil lautet. Der Entwickler dieses Medikamentes ist die Firma Pfizer und seit 1998 ist das Mittel für den Markt frei gegeben. Die hohe Wirksamkeit und Verträglichkeit wurde seitdem mehrfach bestätigt. Von großem Vorteil ist die Pillenform des Medikaments, da vormals noch mit Spritzen in das Glied und anderen unangenehmen Methoden gegen die erektile Dysfunktion – so der Fachausdruck – gekämpft werden musste. Studien zufolge liegt die Erfolgsquote des Medikaments bei 69%. Für Frauen ist es jedoch nicht freigegeben, da in Tests keine wesentlichen Änderungen erkennbar waren. Allerdings kann man noch hinzufügen, dass Sildenafil zwischenzeitlich weitere Kreise gezogen hat und mittlerweile gegen weitere Krankheiten eingesetzt werden kann. Unbedingt zu beachten ist jedoch: Viagra niemals ohne ärztlichen Rat und eigenmächtig einnehmen und unbedingt bei seriösen Anbietern kaufen.
Viagra Sildenafil Wirkungsweise
Die Wirkungsweise von Sildenafil ist schnell erklärt. Das Enzym mit dem Namen Guanylatzyklase wird durch die Ausschüttung von Stickstoffmonoxid im Penisschwellkörper aktiviert. Es bewirkt die Freisetzung eines zellulären Botenstoffes und damit die Entspannung der Muskeln im Schwellkörper. Dieses ermöglicht dem Blut das leichtere Einströmen und das Glied erigiert. Ein in den Schwellkörpern vorhandenes Enzym namens Phosphodiesterase Typ 5 spaltet den benötigten Botenstoff allerdings und verhindert durch Umwandlung in ein Molekül die Weiterleitung von Entspannungs-Signalen. Sildenafil hemmt dieses Enzym jedoch – man spricht daher auch von einem PDE-5-Hemmer – und bewirkt so eine vermehrte Freisetzung des Botenstoffes und eine höhere Entspannung der Muskulatur, was wiederum die ersehnte Erektion ermöglicht. Wie ist das Medikament anzuwenden? Es wird ungefähr eine Stunde vor dem geplanten Verkehr eingenommen und entfaltet seine volle Wirkung ausschließlich bei sexueller Stimulanz. Sollte diese wider Erwarten ausbleiben, können Sie dennoch getrost Ihrem Alltag nachgehen, ohne mit verstörten Blicken Anderer rechnen zu müssen.
Viagra Nebenwirkungen
Die Nebenwirkungen von Sildenafil sind nach zahlreichen Studien wie folgt in absteigender Reihenfolge angegeben. Unter 11 Prozent leiden an Kopfschmerzen und Gesichtsrötung. Bei 4 Prozent und weniger tritt eine Entzündung der Nasenschleimhaut auf, Magenbeschwerden, verändertes Sehvermögen bis hin zu visuellen Wahrnehmungen. Weiterhin können Schwindel, eine verstopfte Nase, Herzklopfen, verlängerte Dauererektion, Rücken- und Muskelschmerzen auftreten. Die gute Nachricht: Alle auftretenden Beschwerden sind nicht schwerwiegend, nur selten akut und verschwinden mit nachlassender Wirkung des Medikaments. Nachrichten von Todesfällen konnten in wissenschaftlichen Tests nie bestätigt werden und selbst Herzinfarkte oder Schlaganfälle wurden nicht bestätigt. Man geht hier von falscher und unsachgemäßer Medikation aus, zumeist durch Kontraindikation, sprich der Wechselwirkung von Medikamenten, beziehungsweise der Anwendung entgegen dem ärztlichem Rat oder auch unsauberer Schwarzmarktware. Daher ist es wichtig, die Problematik unbedingt mit einem Arzt zu besprechen, da nur dieser alle Risiken einschätzen kann. Oftmals kann die erektile Dysfunktion auch ein Anzeichen für schlimmere Krankheiten sein.
- Diese Seite wurde von Nicht-Medizinern erstellt. Die Autoren haben dazu sorgfältige Recherchen durchgeführt.
- Die verfügbare Informationen auf der Website www.potenzmittelfinden.de sind dazu bestimmt, die existierende Arzt-Patienten-Beziehung zu unterstützen aber keinesfalls zu ersetzen.
- 2009-04-28

